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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Anbieterin

Christina „Tina“ Thieme PIPaaS Hansastraße 30 44137 Dortmund Telefon: +49 171 1684537 E-Mail: office@christinathieme.de USt-IdNr.: DE455113291

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Christina Thieme (nachfolgend „Auftragnehmerin“) und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über Beratungs-, Planungs-, Moderations- und Trainingsleistungen, insbesondere die Konzeption, Vorbereitung und Moderation von PI Plannings, Workshops, Trainings, Agile Coaching sowie die damit verbundene Veranstaltungsorganisation.

Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Vertragsschluss

Angebote der Auftragnehmerin sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn die Auftragnehmerin einen individuellen Auftrag bzw. ein konkretes Angebot in Textform (einschließlich E-Mail) bestätigt oder mit der Leistungserbringung beginnt.

§ 3 Leistungsumfang

Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nach dem aktuellen Stand fachlicher Erkenntnisse.

Es handelt sich um Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Geschuldet ist das fachgerechte Tätigwerden, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder Werkerfolg. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Unterauftragnehmer oder Rahmenpartner einzusetzen; sie bleibt in diesem Fall Vertragspartnerin des Auftraggebers.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt der Auftragnehmerin rechtzeitig und vollständig alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge zur Verfügung und sorgt für die rechtzeitige Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten, technischer Infrastruktur sowie der Verfügbarkeit der erforderlichen Teilnehmer und Ansprechpartner. Verzögerungen, die auf nicht oder nicht rechtzeitig erbrachte Mitwirkungsleistungen zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten der Auftragnehmerin.

§ 5 Vergütung & Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot und wird in der Regel auf Basis von Tages- oder Stundensätzen abgerechnet. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Reisekosten sowie sonstige im Zusammenhang mit der Leistungserbringung anfallende Auslagen werden nach gesonderter Vereinbarung erstattet.

§ 6 Termine, Absage & Stornierung

Vereinbarte Termine sind verbindlich. Sagt der Auftraggeber einen bestätigten Termin ab oder storniert er den Auftrag, werden folgende Storngebühren auf das vereinbarte Honorar fällig, abzüglich ersparter Aufwendungen:

  • 14 Tage oder mehr vor dem Termin: kostenfrei;
  • 13 bis 7 Tage vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Honorars;
  • weniger als 7 Tage vor dem Termin: 100 % des vereinbarten Honorars.

Bereits angefallene, nicht stornierbare Drittkosten (z. B. Reise- und Buchungskosten) trägt der Auftraggeber zusätzlich. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein Schaden nicht oder in geringerer Höhe entstanden ist.

§ 7 Leistungsänderungen

Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs (Change Requests) bedürfen der einvernehmlichen Vereinbarung in Textform. Daraus resultierende Mehraufwände und Terminverschiebungen werden gesondert vereinbart und vergütet.

§ 8 Vertraulichkeit

Die Vertragsparteien verpflichten sich wechselseitig, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für Zwecke der Vertragsdurchführung zu verwenden.

§ 9 Haftung

Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für sönstige Schäden, die auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung beruhen.

Bei der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen.

§ 10 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt berechtigen die Auftragnehmerin, die Leistung um die Dauer der Behinderung hinauszuschieben. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend; Schadensersatzansprüche entstehen hieraus nicht.

§ 11 Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen

Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, die im Rahmen des Auftrags eigens für ihn erstellten Arbeitsergebnisse für eigene Zwecke zu nutzen. Vorbestehende Methoden, Konzepte, Vorlagen und das allgemeine Know-how der Auftragnehmerin verbleiben in ihrem Eigentum.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Dortmund.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt.

Stand: Juni 2026.

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